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Architekturforum: Florian Hoogen

Groß und grau flankieren sie den peripheren Stadtrand. Grün angemalt versuchen sie, sich in den ländlichen Raum zu ducken oder blau den Farbton des Himmels zu treffen.

Ein hoher Zaun, Schranken, ein Drehkreuz, ein Pförtner wacht. Müde werfen sie ihre Schatten. Wer bewohnt dieses „Haus“? Was ist das für ein abstrakter Ort? Welchen Einfluss hat die Architektur in diesem Kontext? Welche Verantwortung tragen die Architekt:innen? Welchen Einfluss haben sie?

Florian Hoogen befasst sich in seiner praktischen Arbeit als Architekt konstruktiv und theoretisch mit Industriekritik. Zu seinen Projekten zählen Industriebauten ebenso wie prototypische Konzepte in der Auseinandersetzung mit Fragen des industriellen Einflusses auf die Gesellschaft und unsere gebaute Umwelt.

Er studierte an der TU Berlin und an der RWTH Aachen und gründete 2009 das Studio Hoogen Architektur und 2019 zusammen mit Ingenieuren das interdisziplinäre Fabrikplanungsbüro ONEFACTORY GmbH. Als Mitglied des Bund Deutscher Architektinnen und Architekten unterstützt er Architects for Future und ist Mitbegründer der Initiative Umbau.