Fachhochschule Erfurt - Fachrichtung Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement

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Fachrichtung Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement

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Berufsbild Bachelor Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement

Der Bedarf an qualifizierten Personal ist in den öffentlichen und privaten Forstbetrieben enorm hoch. Auch langfristig zeichnet sich ein hoher Bedarf an Bachelorabsolventen ab, so dass das Studium der Forstwirtschaft außerordentlich gute Berufsaussichten bietet.

Die Ansprüche der Gesellschaft an den Wald und die Waldbewirtschaftung unterliegen stetigen Veränderungen. Die nachhaltige Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz, die Sicherung der Schutzwirkungen für Wasser, Boden und Luftreinhaltung, die Gewährleistung einer hohen Biodiversität und die Bereitstellung eines wichtigen Erholungsraumes stehen exemplarisch für die vielfältigen Aufgabenfelder. Dabei bedienen sich die Försterinnen und Förster verstärkt neuester Informations-, Kommunikations- und Verfahrenstechniken. Im Spannungsfeld ökonomischer, ökologischer und sozialer Parameter müssen Entscheidung getroffen werden, deren langfristige Wirkungen verantwortungsvoll abgewogen werden müssen.

Die Arbeit des Bachelorabsolventen beinhaltet das gesamte Spektrum der Wirkungen gehölzbestockter Ökosysteme für die menschliche Gesellschaft. Der hohe Anspruch dieses Tätigkeitsfeldes ist darin begründet, natürliche Lebensprozesse von Pflanzen und Tieren so zu gestalten und zu formen, dass sie einerseits den unterschiedlichsten Zielen der Eigentümer effizient dienen, aber andererseits selbst nur eine geringe Beeinträchtigung erfahren.

Neben der traditionellen Wald- und Wildbewirtschaftung und den hoheitlichen Aufgaben beinhaltet das moderne Berufsbild des Forstingenieurs zunehmend spezifische Bereiche, die im betriebswirtschaftlichen, im funktionsplanerischen, im vertriebslogistischen und im soziokulturellen Umfeld angesiedelt sind.

 

Wo arbeiten die Bachelor Forst?

Bachelorabsolventen sind als Dienstleister für die Gesellschaft, für den Waldbesitzer oder aber auch freischaffend tätig. Ihr wichtigster "Arbeitgeber" ist jedoch der Wald. Unabhängig von der jeweiligen Tätigkeit liegen die Schwerpunkte des Einsatzes bereits heute stärker im funktionalen Bereich, besonders im Management, im Controlling und in der Beratung.
Das erfordert integratives Arbeiten mit unterschiedlichsten Partnern und Fachbereichen. Loyalität und Sozialkompetenz sind neben der Fachkompetenz zur Lösung der Tagesaufgaben unabdingbar.

 

Hauptarbeitsfelder der Absolventen

  • Revierbetreuung in öffentlichen und privaten Forstbetrieben
  • Hoheitsverwaltung auf der Sachbearbeiterebene in Forst-, Jagd-, Fischerei- und Naturschutzbehörden
  • Leitung von forstlich ausgerichteten Dienstleistungsunternehmen (Ingenieurbüros, Einschlagsunternehmen, Wegebaufirmen, Landschaftspflegeverbände u.Ä.)
  • Gutachtertätigkeit im forstlichen, jagdlichen und naturschutzfachlichen Bereich
  • Holzeinkäufer und -logistiker
  • Waldpädagogik, Öffentlichkeitsarbeit im Tourismusbereich
  • Berufsausbildung (Bereich Forstwirte)

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