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Fachhochschule Erfurt - Fachrichtung Soziale Arbeit

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Masterstudiengang "Beratung und Intervention"

Der Masterstudiengang „Beratung und Intervention“ trägt dem ungebrochenen und steigenden Bedarf nach sozialer Beratung und psychosozialer Unterstützung für Familien und Menschen in schwierigen Lebenslagen Rechnung. Er geht davon aus, dass gesellschaftliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in Wechselwirkung stehen mit den Veränderungen und Belastungen der Menschen im Alltag, in Arbeit, Familie und Freizeit.

Der Studiengang ist anwendungs- und forschungsbezogen ausgerichtet und enthält im Methodenmodul diverse Trainingseinheiten. Als reflexionsorientierte Verbindung zwischen praxisbezogenen Einheiten und Hochschulstudium bildet die E-Portfolio Arbeit ein zentrales Elemtent im Studiengang.

Die Studierenden dieses Masterstudienganges qualifizieren sich für komplexe, forschungsnahe beratende Tätigkeiten und Prozessbegleitung mit Bezug zur Sozialen Arbeit und zur (Kindheits-)Pädagogik. Aufgrund der anwendungsbezogenen Ausrichtung des Masterstudienganges mit hoher Reflexionskompetenz, können die Absolvent*innen Beratungsprozesse mit unterschiedlichen Zielsetzungen an organisationalen Schnittstellen und in professionellen Netzwerken konzipieren, durchführen und evaluieren. Die im Studium vermittelten Kompetenzen zielen vor allem auf Tätigkeiten im Bildungsbereich und in sozialen Organisationen ab. Hier kommen Tätigkeiten mit hohem Maß an eigenverantwortlicher Planung, Begleitung und Evaluation komplexer Prozesse mit Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen auf der Grundlage einer wissenschaftlich fundierten Problem- und Verfahrensanalyse infrage.

 

Vertiefungen

Im Masterstudiengang „Beratung und Intervention“ werden zwei Vertiefungen über Wahlpflichtmodule angeboten. Diese Wahlpflichtmodule umfassen circa ein Sechstel des Studienangebotes.

Vertiefung „Beratung in kindheitspädagogischen Handlungsfeldern“
Die Entwicklungen im Feld der Kindertagesbetreuung in Deutschland sind verknüpft mit einer Vielzahl heterogener Erwartungen unterschiedlicher Adressaten sowie den fortlaufend gestiegenen gesellschaftlichen und politischen Anforderungen an die Akteure der Kindertagesbetreuung. Im Vertiefungsgebiet „Beratung in kindheitspädagogischen Handlungsfeldern“ sollen diese Entwicklungen und Herausforderungen aufgegriffen werden mit dem Ziel, neue Perspektiven in dem sich ausdifferenzierenden Handlungsfeld einnehmen, bestehende Praxis reflektieren sowie adäquate Beratungsansätze entwickeln und anwenden zu können. Das Vertiefungsgebiet „Beratung in kindheitspädagogischen Handlungsfeldern“ qualifiziert somit für beratende Tätigkeiten in und von Organisationen der Bildung und Erziehung von Kindern sowie Institutionen der Jugendhilfe. Neben der Entwicklung von Fachverständnis, der Klärung von Beratungsaufträgen, –aufgaben und – zielen umfasst dies die eigenverantwortliche Planung, Begleitung und Evaluation komplexer pädagogischer Prozesse sowie Prozesse der Organisationsentwicklung auf der Grundlage einer wissenschaftlich fundierten Problem- und Verfahrensanalyse.

Die Vertiefung „Psychosoziale Beratung und Intervention“ qualifiziert für beratende Tätigkeiten und Interventionen bei psychosozialen Problemlagen bspw. in Feldern der „Integrierten Familienberatung“, Suchtberatung, Rehabilitationseinrichtungen, Psychiatrie sowie in familien- und vormundschaftlichen Kontexten. Dies umfasst die eigenverantwortliche Planung, Begleitung und Evaluation komplexer sozialpädagogischer Hilfeprozesse mit Einzelpersonen, Gruppen und im Sozialraum auf der Grundlage einer wissenschaftlich fundierten Problem- und Verfahrensanalyse.

 

Mögliche Tätigkeits- / Berufsfelder

Vertiefung Beratung in kindheitspädagogischen Handlungsfeldern

  • Pädagogische Beratung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
    • trägergebundene oder freiberufliche pädagogische Fachberatung von Kindertageseinrichtungen, für Kindertagespflege
    • Berater/-in und Coach für pädagogische Fachkräfte und in kindheitspädagogischen Bereichen (Supervision, Fortbildung, Inhouse-Schulungen, Qualitätsentwicklungsverfahren, langfristige pädagogische Begleitung)
    • projektbezogene fachwissenschaftliche Beratung und Praxisbegleitung
    • Beratung und Begleitung für und in Zertifizierungsprogrammen für kindheitspädagogische Einrichtungen
  • Beratung von Organisationen der Bildung und Erziehung von Kindern
    • Beratung von öffentlichen und freien Trägern der Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege
    • Beratung für Kitas, Kindergärten, Krippen, Familienzentren, Träger, Trägervereine, Betriebskitas oder private Einrichtungen
    • Beratung von Behörden und politischen Entscheidungsträgern
    • Beratung zur Professionalisierung der Frühen Bildung, Erziehung und Betreuung
    • freie oder öffentliche Beratungsstellen für Kinderbetreuung (Elternberatung zur Wahl und Gestaltung ihrer Kindertagesbetreuung/Vermittlung)
  • Leitung von Einrichtungen in kindheitspädagogischen Handlungsfeldern
    • Leitung von Einrichtungen im Bereich Bildung und Erziehung von Kindern

Vertiefung Psychosoziale Beratung und Intervention

  • Gesundheits- und Sozialwesen als Institution
    Gesundheitsämter, Jugendämter (ASD, JGH)
    Sozialdienste in Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen
    Soziale Dienste der Krankenkassen
    Sozialpsychiatrische Dienste

  • Beratungseinrichtungen
    Allgemeine Sozialberatung
    Suchtkrankenberatung
    Erziehungsberatung
    psychosoziale Beratungsstellen
    Schuldnerberatung
    Beratung für Migrant/-innen
    Beratung für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen

  • Einrichtungen Gesundheits- und Sozialwesens, Justiz
    ambulante und stationäre Einrichtungen insbesondere der Psychiatrie und Suchthilfe
    Betreute Wohnformen der Jugendhilfe, Psychiatrie, Geriatrie
    ambulante Angebote Hilfen zur Erziehung:
    Sozialpädagogische bzw. therapeutische Familienhilfe
    Straffälligenhilfe

  • Rechtliche Betreuung und Beratung
    Familienrechtlicher Kontext (Verfahrensbeistand im Kindschaftsrecht)
    Betreuungsrechtliche Kontexte (Berufsbetreuer)

Hinweis:
Mit erfolgreichem Abschluss des Master Beratung und Intervention wird keine Berufsqualifikation als „Staatlich anerkannte Sozialpädagogin“ oder „Staatlich anerkannter Sozialpädagoge“ bzw. „Staatlich anerkannte Sozialarbeiterin“ oder „Staatlich anerkannter Sozialarbeiter“ verliehen. Die Verleihung der Staatlichen Anerkennung setzt gemäß § 1 Thüringer Sozialberufe-Anerkennungsgesetz u.a. voraus, dass die Absolvent/innen des Studienganges eine mindestens 100-tägige integrierte Praxistätigkeit im Feld der Sozialen Arbeit nachweisen. Mit Verweis auf den "Qualifikationsrahmen Soziale Arbeit" ist zudem ein Bachelorabschluss der Sozialen Arbeit erforderlich. Beide Voraussetzungen erfüllt der Masterstudiengang nicht.

Aktuelle "Corona"-Infomationen

Bitte Informieren Sie sich hier über die aktuellen Regelungen zum Studium:

Informationen zum Semesterstart und Coronavirus

 


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