Fachhochschule Erfurt - Fachrichtung Soziale Arbeit

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Fachhochschule Erfurt - Fachrichtung Soziale Arbeit

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Vertiefungsgebiet 1: International relation and Social Policy

Verantwortlich: Prof. Dr. Ronald Lutz

Fachliche Schwerpunkte:

Für die Herausforderungen einer interkulturellen und internationalen Sozialen Arbeit müssen Fachkräfte ausgebildet werden, die nicht nur das notwendige Wissen und Forschungsmethoden, sondern auch die Kompetenzen generieren, um in entsprechenden Arbeitsfeldern wie Migration, interkulturelle Bildung, Entwicklungsdienste, Flucht und Flüchtlingslager, Neue Kriege, Friedensdienste, Aufbauarbeit, Katastropheneinsätze und vor allem in Bereichen der Steuerung und Planung in interkulturellen Institutionen und internationalen NGO`s sowie in der Entwicklungszusammenarbeit als Berater/-in, Planer/-in und Entwickler/-in tätig zu werden.  Hierzu zählt auch die Qualifikation für internationale Forschungsaktivitäten. Notwendig sind Blicke auf die Traditionen, die Problemlagen und die methodischen und theoretischen Positionen von Sozialpolitik und Sozialarbeit in Ländern in und außerhalb Europas zu werfen, um die Zusammenhänge nachhaltig zu reflektieren.

Aufbau und Ablauf:

Im Vertiefungsgebiet wird in die Geschichte und die Theorie von Organisationen im interkulturellen und internationalen Kontexten eingeführt. Studierende erwerben Kenntnisse über die Spezifik unterschiedlicher Sozialarbeitskulturen, die ihnen einen kulturvergleichenden Blick eröffnen und sie zugleich mit unterschiedlichen Projekten und Praxen vertraut machen:

  • es werden Organisationen und Sozialpolitik im Vergleich diskutiert;
  • es finden Reflektionen zu Menschenrechten und zum internationalen Recht statt;
  • es werden Auseinandersetzungen mit internationalen und transnationale Ansätzen Sozialer Arbeit geführt;
  • es werden Zugänge zu Politik und sozialen Problemen im internationalen Vergleich gelegt;
  • NGO`s werden als global player hinterfragt.

Die Arbeit im VTG umfasst zudem einen hohen Anteil an eigenständigen Arbeiten, organisiert über die Praxis- und Forschungsmodule und einem Auslandsaufenthalt von 8 Wochen. Es findet eine Kompetenzvermittlung statt, die zum Arbeiten im internationalen Kontext befähigt.

Berufsbild/Arbeitsmarkt:

Im Zentrum des VTG steht die Vermittlung spezifischer Kompetenzen, die für den Einsatz im interkulturellen und internationalen Bereich qualifizieren. Darin  geht es vor allem um das Erstellen von Analysen und Konzepten vor dem Hintergrund spezifischer interkultureller und international vergleichender Fragestellungen. Das führt zur Kompetenz, Dienstleistungen im interkulturellen und internationalen Kontext zu planen, zu entwickeln, zu begleiten und zu evaluieren. Für diese vielfältigen Tätigkeiten entwickeln die Studierenden insbesondere einen kulturspezifischen und gendersensiblen Blick auf Soziale Arbeit in Ländern außerhalb Europas.


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